Die Stadt Ulm hat im Quartier am Alten Eselsberg, nutzer:innenorientierte digitale Lösungen für die Stadt von morgen erprobt. Gefördert wurde das Projekt Digitale Zukunftskommune@bw im Rahmen des gleichnamigen Wettbewerbs vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg. Die Entwicklung einer offenen, zentralen Datenplattform – auch Datenhub Ulm genannt, ist unter dem Ulmer Grundsatz „Digitalisierung von unten“ das übergeordnete Ziel des Projektes. Des Weiteren wurde es den Bürger:innen innerhalb eines Balkonphotovoltaik-Projektes ermöglicht, an der Energiewende teilzuhaben, indem sie ihre Ideen mit einbringen konnten. Erste Wohn­blöcke wurden bereits ausgestattet. Der durch das Projekt selbst erzeugte Strom, kann bereits von den Anwohner:innen genutzt werden. Darüber hinaus wurde beispielsweise eine Mobilitätsstation aufgebaut und die Quartierszentrale mit Displays (digitales Schwarzes Brett) ausgestattet. Auch Sensoren zur Erfassung von Umwelt- und Klimadaten wurden aufgebaut und liefern Daten auf den Datenhub.  

In allen Umsetzungsprojekten wird auf einen starken Einbezug der Bürger:innen vor Ort im Quartier gesetzt. Die an den Bedürfnissen der Bürger:innen orientierte Gestaltung der Maßnahmen sollen das Quartier am alten Eselsberg erlebbar, vielfältiger und inklusiver gestalten. Gewonnen aus der umfassenden und intensiven Zusammenarbeit mit den Ulmer Bürger:innen vor Ort, hat der Ulmer Gemeinderat zwölf digitale Projektideen beschlossen, welche im Quartier umgesetzt werden. Ebenfalls erfolgt in den nächsten Jahren eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Ulmer Datenhubs, gemäß dem Motto der Stadt Ulm: „clever, offen, für alle und nachhaltig.“

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: Ulm: Digitalisierung im Quartier | Kommune21 – E-Government, Internet und Informationstechnik

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