Die digitale Transformation macht auch vor Städten, Kommunen und Landkreisen nicht Halt. Disruptive, technologische Megatrends erschließen neue Chancen und Potentiale für zukunftsfähige Kommunen im digitalen Zeitalter. Sie eröffnen Spielräume einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und die Belebung der lokalen Demokratie.

Die Hohenstaufenstadt Göppingen mit rund 58.000 Einwohner:innen in Baden-Württemberg arbeitet bereits heute an zahlreichen Projekten für die digitale Verwaltung, um die Potenziale für die fast 1.100 Verwaltungsmitarbeiter:innen, Bürger:innen sowie die lokalen Wirtschaftsunternehmen nutzbar zu machen. Allerdings fehlte es bislang an einer strukturierten, gesamtstädtischen Erfassung und Analyse aller Maßnahmen und Projekte der digitalen Transformation sowie einer dezernatsübergreifenden, strategischen Ausrichtung innerhalb der Stadtverwaltung. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen sind es vor allem die technischen und gesellschaftlichen Anforderungen an die moderne, digitale Verwaltung, die einen dynamischen Handlungsdruck auslösen.

Göppingen hat die Handlungsbedarfe für eine digitale Verwaltung erkannt und möchte im Rahmen der Entwicklung einer Strategie für die digitale Stadtverwaltung die bestehenden Stärken zielorientiert weiter ausbauen, um nachhaltig die richtigen Impulse der Verwaltungsmodernisierung setzen zu können. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Definition strategischer Ziele, Prämissen und Leitplanken sowie die Entwicklung eines BigPicture für die digitale Verwaltung. Empfehlungen zur Organisation und Steuerung, Handlungsempfehlungen sowie eine Vorgehensplanung inkl. Priorisierung (Roadmap) runden die Strategieentwicklung ab.

Wir freuen uns sehr, die Stadt Göppingen von Februar bis Herbst 2022 bei der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für die digitale Verwaltung zu unterstützen.

 

Bildquelle: Petar Milošević.

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